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Master of Science

Master of Science in Oral Implantology

Implantologie

Implantologie Aufbau eines Implantats Einzelner Zahn Mehrere Zähne Zahnloser Kiefer

Seit 2002 zertifizierter Implantologe, seit 2008 Master of Science in Oral Implantology

Die Implantologie ist ein innovativer und seit Jahren etablierter Zweig der Zahnheilkunde. Sie umfasst den Ersatz fehlender Zähne mit Hilfe von künstlichen Zahnwurzeln, den Implantaten. Sie sind für fast alle Patienten geeignet und stellen eine bewährte Alternative zu herkömmlichen Brücken und Prothesen dar.

Ihre Vorteile im Einzelnen

Implantate sitzen sicher und fest im Kiefer

Die künstlichen Zahnwurzeln werden an die Stelle der fehlenden Zahnwurzeln im Kiefer eingesetzt. Nach erfolgter Einheilung sind sie genauso fest im Kiefer verankert wie ein gesunder, natürlicher Zahn. Implantate sind nicht nur geeignet, um einen einzelnen fehlenden Zahn zu ersetzen. Sind mehrere Zähne verloren gegangen, können auch diese durch Implantate ersetzt werden.

Sie sind auch eine gute Wahl zur Befestigung von schlecht sitzenden Prothesen

Wenn eine Prothese nicht fest fixiert werden kann, z. B. in einem zahnlosen Unterkiefer, bleibt sie instabil. Normales Essen wird dann unmöglich. Auch beim Sprechen oder Lachen kann sie sich lösen. In diesem Fall sollte der Zahnersatz – sofern möglich – mit Implantaten verankert werden. Damit lassen sich die genannten Probleme beheben. Dies bedeutet einen erheblichen Anstieg der Lebensqualität.

Implantatsysteme verbinden eine hohe Funktionalität mit natürlichem Aussehen

Implantate kommen der Funktion Ihrer Zähne sehr nahe. Die künstlichen Zahnwurzeln sind fest im Kiefer verankert. Die neuen Zahnkronen werden in der Regel aus Vollkeramik hergestellt und fügen sich natürlich in die Zahnreihen ein. Implantatsysteme erlauben so ein problemloses Kauen und Sprechen – und sind gleichzeitig in der Regel nur von Fachleuten als Zahnersatz zu erkennen.

Die künstlichen Zahnwurzeln können einem Knochenabbau vorbeugen

Wenn ein Zahn fehlt, wird der Kieferknochen an der entsprechenden Stelle nicht mehr belastet und bildet sich in Folge zurück. Brücken und Prothesen können die fehlende Knochenbeanspruchung nicht ausgleichen. Implantate dagegen belasten den Kiefer auf natürliche Weise und können somit den Abbau des Knochens vermindern oder sogar vermeiden.

Wann ist der Einsatz eines Implantats sinnvoll?

Einzelne fehlende Zähne

Wenn einzelne Zähne in der Zahnreihe fehlen, wurden diese früher durch eine Brücke ersetzt. Um eine Brücke einsetzen zu können, muss allerdings gesunde Zahnsubstanz „geopfert“ werden: Die Nachbarzähne werden beschliffen und überkront – aus unserer Sicht nur die zweitbeste Lösung. Bei den meisten Patienten können stattdessen Implantate eingesetzt werden. Ihre natürlichen Zähne bleiben dabei unberührt und Ihre Zahnsubstanz bleibt intakt.

Mehrere Zähne

Mussten mehrere benachbarte Zähne entfernt werden, wurde häufig eine Teilprothese angefertigt. Diese kann durchaus in Form und Farbe den übrigen Zähnen angepasst werden. Jedoch ist es notwendig, den herausnehmbaren Zahnersatz durch verschiedene Befestigungsmöglichkeiten an Ihren gesunden Zähnen zu befestigen, so dass auch dann wieder gesunde Zahnsubstanz geopfert werden muss. Und: Eine Teilprothese kann ein Fremdkörper in Ihrem Mund sein, an den Sie sich erst gewöhnen müssen.

Implantate hingegen belasten Ihre übrigen Zähne nicht, da sie an der Stelle im Kiefer eingesetzt werden, an der der Zahn fehlt. Sie ermöglichen ein gutes Kaugefühl und viele Patienten merken nahezu gar nicht, dass sie einen Zahnersatz tragen.

Fehlender Zahn am Ende des Kieferbogens

Wenn im Ober- oder Unterkiefer der letzte Backenzahn in der Reihe fehlt, ist der Einsatz einer Brücke nicht zu empfehlen. Früher wurde eine so genannte Freiendbrücke einfügen. Dazu wurde ein Brückenglied hinten an die Kronen angehängt. Durch die ungünstigen Hebelverhältnisse werden die Zähne, an denen das Brückenglied verankert ist, unphysiologisch belastet. Nicht gerade optimal für Ihre Zähne.

Hier ist ein Implantat eine wesentlich bessere und sichere Lösung.

Zahnloser Kiefer

Gerade, wenn alle Zähne eines Ober- oder Unterkiefers bereits längere Zeit fehlen, weicht der Knochen durch die geringere Belastung zurück. Vor allem im Unterkiefer ist das ein Problem, denn eine Prothese hat ohnehin aus anatomischen Gründen und wegen der ständigen Bewegungen von Kiefer und Zunge weniger Halt.

Folge: Der Sitz der Vollprothese muss häufig korrigiert werden. Mit Implantaten kann dies vermieden werden. Hier stehen zwei Verfahren zur Verfügung:

  • Es können alle Zähne mit Hilfe von Implantaten ersetzt werden.
  • Die Prothese kann mittels Implantaten sicher und fest im Kiefer verankert werden.

Sie interessieren sich für ein Implantat? Wir beraten Sie gerne und prüfen sorgfältig, welche Möglichkeiten in Ihrem Fall empfehlenswert sind.

Die Implantologie in unserer Praxis

Wir verfügen über ein umfassendes Fachwissen und eine sehr moderne technische Ausstattung. So können wir nahezu allen Patienten weiterhelfen, die ein Implantat wünschen.

Hier einige unserer Leistungen im Überblick:

Sofort-Implantate

In einigen Fällen führen wir eine Sofortversorgung durch. Dabei wird das Implantat direkt im Anschluss an eine Zahnentfernung in das Zahnfach eingesetzt. Ist ein fester Verbund von Implantat und Kieferknochen entstanden, wird darauf die neue Krone bzw. Prothese angebracht. Eine Sofortversorgung ist allerdings nicht bei allen Patienten möglich.

Implantate mit Einheilphase

In der Regel findet eine Implantation einige Zeit, nachdem der Zahn entfernt wurde, statt. Über die verschiedenen Möglichkeiten informieren wir Sie gerne in unserer Praxis.

Aufbau des Kieferknochens

Einen Knochenaufbau führen wir durch, wenn Sie ein Implantat möchten, Ihr Kieferknochen jedoch nicht in ausreichendem Maße vorhanden ist, um ein Implantat sofort zu tragen. Dr. Baumann ist als Master of Science in Oral Implantology ein ausgewiesener Spezialist in diesem Bereich.

Knochenaufbau

Beim Knochenaufbau wird entweder körpereigener Knochen an die aufzubauende Stelle im Kiefer angelagert oder es wird ein künstliches Knochenersatzmaterial eingefügt. In den meisten Fällen kann das Implantat sofort in derselben Sitzung mit eingesetzt werden, so dass ein Zweiteingriff vermieden werden kann.

Sinuslift

Der Sinuslift ist eine besondere Form des Knochenaufbaus. Er wird durchgeführt, wenn ein Implantat einen Backenzahn im Oberkiefer ersetzen soll und die Kieferhöhle (Nasennebenhöhle) so ausgedehnt ist, dass zu wenig Knochen für ein Implantat vorhanden ist. Dazu wird einfach der Kieferhöhlenboden nach oben verlagert (= Lift). In diesen neu geschaffenen Hohlraum fügen wir je nach Wunsch eigenen Knochen oder Knochenersatzmaterial ein. In den meisten Fällen wird sofort das Implantat mit eingebracht, welches wie eine Zeltstange den angehobenen Kieferhöhlenboden oben hält.

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie ein Knochenaufbau funktioniert und warum er gelegentlich notwendig ist? In unserer Gesundheitswelt erklären wir Ihnen das Verfahren ausführlich.

3D-Navigation

In schwierigen Fällen, z. B. wenn ein Nerv in der Nähe der Zahnwurzeln verläuft oder sehr wenig Knochen vorhanden ist, können wir die Implantation mittels 3D-Navigation auf Basis von digitaler Volumentomographie bzw. CT-Bildern planen. Bei diesem Verfahren wird der Kiefer dreidimensional (3 D) vermessen, und wir erstellen computerunterstützt eine dreidimensionale Ansicht Ihres Kiefers. Aus diesen Angaben fertigen wir eine Schablone an, mit der wir millimetergenau festlegen, wo das Implantat eingesetzt wird.

Behandlung unter Vollnarkose

In der Regel reicht bei Implantationen eine örtliche Betäubung aus. Falls eine Vollnarkose gewünscht ist, führt sie ein Anästhesist durch, der zum OP-Termin in unsere Praxis kommt. Der Facharzt wird Sie im Vorfeld sorgfältig über den Eingriff beraten und bleibt während der gesamten Operation an Ihrer Seite.

Behandlung unter Sedierung

Bei Behandlung unter Sedierung geben wir ein halbe Stunde vor dem Eingriff ein Medikament in Tablettenform. Dies führt dazu, dass Sie zwar bei Bewusstsein sind, also wach sind, aber nicht viel vom Eingriff mitbekommen.

Behandlung unter Hypnose

Wir haben die Möglichkeit, eine zahnärztliche Hypnose durchzuführen. Sie bietet sich vor allem bei Patienten mit Angst vor der Behandlung an. Erfahren Sie hier mehr über die zahnärztliche Hypnose.

Betreuung nach der Implantation

Damit Sie lange Freude an Ihrem neuen Zahnersatz haben, ist eine sehr sorgfältige, tägliche Mundhygiene unabdingbar. Wir zeigen Ihnen, wie’s geht und worauf Sie besonders achten sollten. Während Ihrer Vorsorgetermine überprüfen wir, ob Ihr Zahnfleisch gesund ist und Ihr Zahnersatz weiterhin perfekt sitzt. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen regelmäßige professionelle Zahnreinigungen in unserer Praxis. Sie sind unserer Erfahrung nach sehr gut geeignet, Beschwerden und Erkrankungen nach einer Implantation zu vermeiden.

Dr. Baumann – ein erfahrener, zertifizierter Implantologe

Dr. Baumann hat routinierte, langjährige Erfahrung in der Implantation - er implantiert bereits seit 1999 - und verfügt über ein hohes Fachwissen: Von 2000 bis 2002 nahm er erfolgreich am Curriculum Implantologie der DGI teil, von der er in der Implantologie zertifiziert wurde.

Um die aktuellen Entwicklungen in der Implantologie nachzuvollziehen und seine Kenntnisse und Fertigkeiten weiter zu verbessern, studierte er berufsbegleitend an der Steinbeis-Universität in Berlin das Fach „Implantologie“. Im April 2008 schloss er dieses Studium mit dem Titel „Master of Science in Oral Implantology“ ab.

Dr. Baumann ist ein ausgewiesener Experte in der Implantologie und kann Ihnen auch weiterhelfen, falls ein Implantat, z. B. wegen einer Schwäche des Kieferknochens nicht ohne Weiteres möglich ist.

Zudem hat sich Dr. Baumann auf die Behandlung von parodontalen Erkrankungen spezialisiert und ist seit 2005 zertifizierter Parodontologe.

Der Vorteil für Sie: Die Grundlage einer langfristig erfolgreichen Implantation ist ein gesundes Zahnbett. Dr. Baumann kann Entzündungen des Zahnfleischs und des Zahnbetts schnell erkennen und verfügt über umfangreiche Kenntnisse in der Therapie.